Magnettechnik

Magnettrommel

Die Magnettrommel ist für die Trennung der magnetischen Teile aus dem vertikalen Materialstrom geeignet. Ein Vorteil ist, dass die Trennung und der Transport kontinuerlich erfolgen und die Einbauhöhe niedrig ist.

  1. Magnettrommel
  2. Magnetisches Material
  3. Nicht magnetisierbares Material

Die Dosierung zur Magnettrommel erfolgt entweder über einen Vibrationsdosierer oder ein Förderband. Der Trommelmantel dreht sich um ein stationäres Magnetfeld. Das zugeführte Material fließt über die Trommeloberfläche. Die nicht magnetisierbare Teile fallen einfach herunter, während die magnetisierbaren Teilchen auf der Trommeloberfläche festgehalten werden, dann werden sie nach hinten ausgetragen und gesammelt.

Überbandmagnete

Bei kontinuierlichem Materialtransport – von Förderbändern aus – ist die Verwendung von Magnetbändern die beste Lösung zur Auswahl magnetisierbarer Teile. Je nachdem, wie stark das magnetische Feld sein muss, verwenden wir Permanentmagneten oder Elektromagneten.

In passender Höhe

Die Permanentmagnetbänder befinden sich normalerweise in einer Höhe von 250-300 mm über dem Förderband, das das Material transportiert. Das hängt jedoch von dem Fördergut, der Schichtdicke, der Gurtbreite und der Transportgeschwindigkeit ab.

Elektromagnet

Bei Einbauhöhe über 400 mm empfehlen wir die Elektro-Überbandmagnete. Das Funktionsprinzip ist dasselbe wie bei einem Band mit Permanentmagneten, jedoch erfolgt die Erzeugung des Magnetfeldes durch elektrischen Strom und nicht durch einen permanenten Magneten. Ein Teil des elektrischen Stroms wird in Wärme umgewandelt, wodurch das Magnetfeld reduziert wird. Ein kalter Elektromagnet ist etwa 20 % stärker, als ein erwärmter Magnet, so ist die Kühlung des Magneten für den zuverlässigen Betrieb sehr wichtig.

Vorteile

Im Gegensatz zu Blockmagneten transportiert dabei der Gummigurt die gefangenen Eisenteile, wodurch der Magnet gereinigt wird und die aussortierten Eisenteile runterfallen. Es eignet sich besser zur Auswahl von Eisen in gröβeren Mengen, als der Blockmagnet.

Inline / Crossline

Nach den technologischen Möglichkeiten kann es sowohl in Längs-. als auch in Querrichtung eingebaut werden. Der Magnet zieht die unlegierten, die schwach legierten und einige hochlegierte Stähle sowie Gusseisen an, zieht jedoch keine hoch-Ni- und Cr-haltigen, wertvollen, korrosionsbeständigen Stähle und andere Nichteisenmetalle wie Kupfer und Aluminium an.

Unsere sachkundigen Kollegen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.